UptimeLogger

Internetausfälle dokumentieren und dem Anbieter belegen

Das Muster ist immer dasselbe: Die Verbindung ist für ein paar Minuten weg. Bis man in der Warteschleife durch ist, läuft alles wieder, die Leitung wird geprüft und für in Ordnung befunden. Beim nächsten Mal von vorn. Was fehlt, ist nicht der gute Wille — es fehlt die Aufzeichnung.

Was ein brauchbarer Nachweis enthalten muss

Ein Satz wie „das Internet fällt ständig aus" ist keine Angabe, mit der jemand arbeiten kann. Brauchbar wird es mit vier Dingen:

Der Zeitraum ist dabei der Teil, den man am ehesten unterschätzt. Wer erst anfängt mitzuschreiben, wenn er sich beschweren will, hat nach einer Woche zwei Vorfälle. Wer seit drei Monaten mitschreibt, hat eine Historie — und die beantwortet die erste Rückfrage („seit wann?") von selbst.

Warum ein Ping-Protokoll allein nicht reicht

Der naheliegende Selbstbau ist ein Dauerping auf eine Adresse, mitgeschrieben in eine Datei. Das ist besser als nichts, hat aber drei Schwächen, die im Gespräch genau dann auffallen, wenn man sie nicht gebrauchen kann:

Dazu kommt das Alltägliche: Ein Protokoll, das nur läuft, solange ein Fenster offen ist, hat genau dann eine Lücke, wenn der Rechner neu gestartet wurde — und eine Lücke in der Aufzeichnung ist im Gespräch schlechter als gar keine Aufzeichnung, weil sie erklärt werden muss.

Womit man es automatisch mitschreibt

Genau dafür ist UptimeLogger gebaut. Es läuft im Hintergrund, prüft die Verbindung laufend und hält fest, wann sie weg war und wie lange.

Kostenlos, kein Konto, keine Telemetrie. Alles bleibt in einer lokalen Datenbank auf dem eigenen Rechner. Installation für Windows und macOS.

Was eine solche Aufzeichnung nicht leistet

Damit die Zahlen im Gespräch halten, was sie versprechen, gehört die andere Hälfte dazu:

Was sie leistet, ist trotzdem das Entscheidende: Sie verwandelt „ständig" in eine Zahl, einen Zeitraum und eine Liste von Zeitpunkten. Über die lässt sich reden.

Wenn es geholfen hat

UptimeLogger ist kostenlos und bleibt es. Wenn es dir eine Diskussion mit deinem Anbieter erspart hat, kannst du mir einen Kaffee spendieren.