UptimeLogger
UptimeLogger-Symbol

Sehen, wann das Internet weg war

UptimeLogger überwacht die Verbindung rund um die Uhr, protokolliert jede Unterbrechung und zeigt die Historie — damit das nächste Gespräch mit dem Anbieter über Fakten geht und nicht über Eindrücke.

Download für macOS Universal-DMG · ab macOS 11 Download für Windows Installer · ab Windows 10

Version 0.2.2 · Release-Hinweise und Prüfsummen · Änderungen

UptimeLogger ist nicht signiert. Windows und macOS warnen deshalb beim ersten Start. Mit dem Download ist nichts verkehrt — auf der Installationsseite steht der einmalige Schritt, den jedes System dafür braucht.
Das UptimeLogger-Dashboard mit dem aktuellen Status und den Kennzahlen des gewählten Zeitraums
Das Dashboard läuft lokal im Browser — keine Cloud, keine Anmeldung.

Was die Anwendung tut

Wie es funktioniert

UptimeLogger baut TCP-Verbindungen zu einer Serverliste auf, statt echte Pings zu senden: ein ICMP-Ping braucht unter Windows Administratorrechte, eine TCP-Verbindung funktioniert überall ohne Sonderrechte. Die Standardziele sind öffentliche DNS-Server, direkt über ihre IP-Adresse angesprochen — so wird eine kaputte Namensauflösung nicht mit einer kaputten Internetverbindung verwechselt.

Wozu das im Gespräch mit dem Anbieter taugt und was ein brauchbarer Nachweis enthalten muss, steht auf einer eigenen Seite: Internetausfälle dokumentieren und belegen.

Die Ergebnisse landen in einer lokalen SQLite-Datenbank. Das Dashboard liefert die Anwendung selbst unter http://127.0.0.1:17641/ aus, geöffnet wird es über das Tray-Menü. Wer vom Handy nachsehen will, kann den Zugriff aus dem LAN einschalten — er ist standardmäßig aus und im eingeschalteten Zustand über ein Token geschützt.

Die Daten bleiben bei dir

Kein Konto, kein Server
Es wird nichts hochgeladen. Es gibt kein Backend, das Daten halten könnte.
Keine Telemetrie
Die Anwendung meldet keine Nutzung. Von allein gehen zwei Dinge nach außen: die Verbindungsprüfungen selbst und — solange eingeschaltet — eine Versionsprüfung gegen diese Webseite, die eine kleine statische Datei abruft und außer der Anfrage selbst nichts über dich überträgt. Sie lässt sich in den Einstellungen abschalten.
Ein Drittes geht nur auf Knopfdruck hinaus: der Geschwindigkeitstest überträgt Daten zu und von einem benannten Anbieter (voreingestellt Cloudflare, in den Einstellungen änderbar), um deine Leitung zu messen. Zeitgesteuert läuft er nie, und er ist der einzige Teil der Anwendung, der jemanden kontaktiert, den du nicht selbst eingetragen hast.
Lokale Datenbank
macOS: ~/Library/Application Support/UptimeLogger/
Windows: %LOCALAPPDATA%\UptimeLogger\
Wer diesen Ordner löscht, löscht jedes aufgezeichnete Ereignis.

Fragen

Kostet das etwas?

Nein. Kostenlos, keine Testphase, keine Bezahlversion. Das ist wörtlich gemeint und auch nur das: der Quellcode ist nicht veröffentlicht.

Bremst das meine Verbindung?

Nein. Eine Prüfung öffnet eine TCP-Verbindung und schließt sie wieder — ein paar hundert Byte alle paar Sekunden.

Warum warnt mein Rechner bei der Installation?

Weil UptimeLogger nicht signiert ist. Siehe Installation.

Was passiert, während der Rechner schläft?

Es wird nichts aufgezeichnet — ein schlafender Rechner kann keine Verbindung verlieren. UptimeLogger markiert die Lücke als solche, statt sie als Ausfall zu zählen, und wartet nach dem Aufwachen einen Moment, bevor es wieder aufzeichnet. So wird ein normales WLAN-Wiederverbinden nicht als Unterbrechung protokolliert.